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Rote Flaggen im Vorstellungsgespräch

Manche Vorstellungsgespräche fühlen sich an, als säße man in einem Film – allerdings in einem Horrorfilm. Auch ich hatte ein solches Erlebnis, an das ich mich bis heute lebhaft erinnern kann.

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Es ist schon einige Jahre her. Damals war ich noch Angestellter, mit einem Job, der mir nicht mehr das gab, was ich brauchte. Also zog ich los in den Bewerbungsdschungel. 

Bald fand ich mich in einem mittelständischen Unternehmen im Norden Hamburgs wieder, einem Zimmer mit zwei Herren gegenüber: 

Einer so unauffällig, dass er heute nur noch eine blasse Erinnerung ist. Den anderen jedoch habe ich noch genau vor Augen: ein Pullover in kühnen Farben von Orange und Braun, dazu kurze, braune Haare. 

Was ihn für mich aber unvergesslich gemacht hat, war diese eine Geste: Er schob den Ärmel seines Pullovers hoch, warf einen flüchtigen Blick auf seine Uhr und rollte genervt mit den Augen. 

Den Rest der Zeit hat er dann damit verbracht, aus dem Fenster zu schauen.

Das macht Mut, wenn man als Bewerber in so einer Situation sitzt, oder?

Was ich damals dachte – und was heute

Was hat Volker von damals gedacht? 

"Mist, ich muss mich mehr ins Zeug legen, der ist noch überhaupt nicht von mir überzeugt." 

Was würde Volker heute sagen? "

Vielen Dank für Ihre Zeit, aber ich befürchte, das hier führt zu nichts" – und ich würde aufstehen und gehen.

Das Verhalten der Firma spricht Bände

Es gibt diesen einen Satz, den ich allen meinen Kunden mitgebe:

Die Firma wird sich nie wieder so viel Mühe im Umgang mit euch geben wie in diesen 60 Minuten.

Ein Vorstellungsgespräch ist keine Einbahnstraße. Im Idealfall sollen am Ende beide Seiten davon überzeugt sein, dass sie gerne mit der anderen Seite zusammenarbeiten möchten.

Also sollte auch die Firma ein riesiges Interesse daran haben, bei euch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Und das beginnt mit den ganz normalen zwischenmenschlichen Umgangsformen.

Wenn jemand schon in dieser Situation genervt und abwesend wirkt, dann wird dieser Mensch später mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein angenehmer Vorgesetzter sein.

Denke immer daran:

Nicht nur du präsentierst dich im Gespräch, sondern auch die Firma.

Warum das Gespräch trotzdem weiterging

Jetzt fragt ihr euch vielleicht: Dieser Mensch war offensichtlich komplett desinteressiert an mir und hätte mich nie im Leben eingestellt. Warum hat er das Gespräch nicht einfach abgebrochen? 

Tatsächlich sind Firmen aus Gründen der Gleichbehandlung verpflichtet, alle Vorstellungsgespräche in etwa gleich lang zu halten. 

Das soll Chancengleichheit gewährleisten und verhindern, dass Kandidaten diskriminiert werden. Jeder soll gleich viel Zeit haben, sich den Firmen präsentieren zu können.
 
Auch wenn das bedeutet, dass der Interviewer seine kostbare Zeit verschwendet, wenn er schon nach fünf Minuten weiß, dass es keine Übereinstimmung geben wird.

Beende notfalls das Gespräch

Für dich als Bewerberin gilt aber: Du darfst das Gespräch jederzeit beenden!

Wenn du merkst, dass es nicht passt, musst du deine Zeit nicht verschwenden. Du darfst die Reißleine ziehen – und das solltest du auch tun, wenn du dich nicht wohlfühlst oder merkst, dass du in der Firma nicht glücklich werden würdest. 

Du hast nicht nur das Recht dazu, sondern es ist auch besser für deine mentale Gesundheit, dir solch eine Behandlung nicht anzutun.

Schlussgedanken

Ein Vorstellungsgespräch ist eine beidseitige Angelegenheit. Beide Parteien sollten die Gelegenheit nutzen, um herauszufinden, ob sie zueinanderpassen. 

Warnzeichen zu erkennen und dann die Notbremse zu ziehen, ist kein Zeichen von Schwäche – ganz im Gegenteil. Es ist ein Zeichen von Stärke und Souveränität.

Doch nicht alle Alarmzeichen sind so offensichtlich wie genervte Blicke und das ständige Uhren-Checken. Manchmal sind die Warnsignale subtil, fast unsichtbar.

Genau hier setzt mein Online-Kurs "Souverän im Gespräch" an. Er hilft dir nicht nur, dich selbst bestmöglich zu präsentieren, sondern auch, die oft schwer zu erkennenden roten Flaggen zu identifizieren.

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