Hol dir meine besten Tipps!

Melde dich zu meinem Newsletter an. Du erhältst sofort mein PDF mit erprobten Tricks fürs Online-Vorstellungsgespräch.

    Canva für die Bewerbung? Oft keine gute Idee

    Immer wieder höre ich von Bewerbern sowas wie:

    „Ich habe gelesen, man soll die Bewerbung mit Canva machen, um aufzufallen. Ich habe aber gar keine Erfahrung mit Canva?“

    Und jedes Mal denke ich: Bitte, bitte tue es nicht!

    Denn bei einer Bewerbung geht es nicht darum, mit einem bestimmten Tool zu arbeiten.

    Es geht darum, andere Menschen davon zu überzeugen, dass du die richtige Person für den Job bist.

    Nicht Canva bringt dich ins Vorstellungsgespräch.
    Nicht eine trendige Vorlage.
    Nicht ein hübscher Farbverlauf in Petrol mit goldener Akzentlinie.

    Sondern ein Lebenslauf, der schnell verständlich ist.
    Ein Anschreiben, das wirklich etwas über dich sagt.
    Und Unterlagen, bei denen sofort klar wird, warum man dich kennenlernen sollte.

    Das eigentliche Problem ist nicht Canva

    Canva ist nicht automatisch schlecht.

    Das Problem beginnt da, wo Bewerber glauben, das Tool könnte ihnen einen Vorteil verschaffen. So eine Art Wundermittel oder Abkürzung.

    Nach dem Motto: Wenn die Bewerbung modern aussieht, wirkt sie automatisch professionell.

    Doch das stimmt nicht!

    Eine Bewerbung wird nicht besser, weil sie hübscher aussieht.

    Sie wird besser, wenn sie auf den Punkt kommt.

    Job dank schicker Bluse

    Im Vorstellungsgespräch willst du ja auch nicht mit deinem Outfit überzeugen, sondern mit deinen Antworten – das hoffe ich zumindest.

    Ein gepflegter Eindruck schadet nicht. Doch am Ende entscheidet nicht, ob deine Bluse schön ist oder dein Gürtel eine glänzende Schnalle hat.

    Entscheidend ist, was du sagst. Wie klar du antwortest. Wie gut du zeigen kannst, dass du zum Job passt.

    Bei der Bewerbung ist das ganz genauso.

    Überzeugen musst du mit deinen Inhalten, nicht mit der Verpackung.

    Das Tool ist nicht entscheidend

    Du bekommst keinen Job, weil du eine Bewerbung in Canva gebaut hast.

    Du bekommst eine Einladung, weil dein Lebenslauf klar zeigt:

    • was du kannst
    • was du erreicht hast
    • was für die Stelle relevant ist

    Personaler denken niemals: „Hmmm… häufige Wechsel, viele Lücken – aber dieses herrliche Lindgrün!“

    Sondern: „Oh, interessant. Da möchte ich mehr erfahren.“

    Genau diesen Gedanken auszulösen, darum geht es.

    Canva verführt dazu, zu viel zu machen

    Das ist für mich einer der größten Haken:

    Canva macht es sehr leicht, immer noch etwas hinzuzufügen:
    Hier eine Farbe, da ein Icon, eine Form, eine Leiste, eine Spalte, ein Muster, ein grafisches Extra.

    Genau darin liegt aber die Gefahr.

    Denn all das lenkt vom Inhalt ab.

    Viele Canva-Vorlagen sehen auf den ersten Blick beeindruckend aus.
    Auf den zweiten Blick enthalten sie aber viel zu viel Ballast, der nur ablenkt:

    • zu viele Farben
    • zu viele optische Reize
    • schlechte Leseführung

    Was modern aussieht, ist nicht automatisch professionell.

    Was professionell aussieht, ist meistens erstaunlich unspektakulär.

    Achtung, Amateur am Werk!

    Das ist kein Vorwurf. Das ist einfach ein Handwerk. Denn auch Grafik und Gestaltung wollen gelernt sein.

    Wenn du zuhause einen Werbezettel aus dem Briefkasten fischt erkennst du mit dem ersten Blick, ob er vom Kioskbesitzer um die Ecke entworfen wurde oder von einer Agentur.

    Spoiler: Auch Personaler sehen sofort, ob dein Lebenslauf mit Absicht so gestaltet wurde oder ob du „auf gut Glück“ ein Layout gebastelt hast.

    Gutes Layout lebt von Proportionen, Weißraum, Typografie, Kontrasten und einer klaren Hierarchie. Wer darin nicht geübt ist, merkt oft gar nicht, warum etwas am Ende nicht hochwertig wirkt.

    Man sieht nur: Da wollte ein Amateur schnell „etwas Schönes“ bauen.

    Das Ergebnis ist häufig keine moderne Bewerbung, sondern eine, die „bemüht“ aussieht.

    Vorsicht bei den Vorlagen

    „Aber in Canva gibt es doch fertige Vorlagen, die ich übernehmen kann“, höre ich dich jetzt rufen.

    Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Diese Vorlagen stammen alle aus der Heimat von Canva, den USA.

    Und Bewerbungen in den USA funktionieren ganz anders als bei uns! Das amerikanische Resume, das Gegenstück zum deutschen Lebenslauf, ist nach ganz anderen Regeln aufgebaut.

    Diese Vorlagen sehen also stylisch aus, funktionieren aber nicht für Bewerbungen in Deutschland.

    Nicht jede Vorlage, die hübsch ist, ist auch sinnvoll.

    Auffallen ist nicht automatisch gut

    Viele sagen auch: „Man muss doch irgendwie auffallen.“

    Das stimmt auch – doch bitte mit dem Richtigen.

    Nicht mit fünf Farbtönen, einer Timeline in Roségold und einem Kreisdiagramm für Teamfähigkeit.

    Du willst dadurch auffallen, dass die Personaler sich sofort in deinen Unterlagen zurechtfinden.

    Dadurch, dass sie nicht lange suchen oder entschlüsseln müssen, was du ihnen sagen willst.

    Und dadurch, dass du ehrlich und vollständig informierst, mit wem sie es bei dir zu tun haben.

    Mit einem Wort: Substanz.

    Design ersetzt keine Positionierung

    Das ist vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt:

    Bewerbungen scheitern nicht daran, dass sie zu schlicht aussehen. Das ist sogar gewünscht.

    Sie scheitern daran, dass sie nichts sagen.

    Und genau hier hilft Canva überhaupt nicht.

    Es beantwortet keine Fragen über dich, es liefert keinen Mehrwert – es liefert nur Show.

    Design als Hindernis

    Personaler lesen Bewerbungen nicht gemütlich mit einer Tasse Tee am Fenster und genießen die clevere Schriftart.

    Sie scannen unter Zeitdruck. Sie springen. Sie suchen.

    Deshalb funktionieren klare Überschriften, logische Ordnung und ruhige Gestaltung so gut.

    Ein Lebenslauf sollte diese Frage mühelos beantworten:

    Was muss ich über diese Person in 20 Sekunden verstanden haben?

    Wenn das Layout diese Antwort erschwert, ist das Design nicht hilfreich, sondern hinderlich.

    Wann Canva okay sein kann

    Der Fairness halber: Natürlich kann man mit Canva auch eine gute Bewerbung erstellen. Aber ganz ehrlich? Das kann ich sogar mit Notepad.

    Wenn du ein Tool wie Canva (oder InDesign oder Affinity oder was auch immer) nutzt, dann nur unter bestimmten Bedingungen:

    • du weißt ganz genau, was du tust
    • du hast Erfahrung mit Gestaltungsprinzipien
    • du kennst die Erwartungen des deutschen Bewerbungsmarktes

    Canva ist nicht das Problem. Die falsche Hoffnung darauf ist das Problem.

    Mein Rat

    Wenn du unsicher bist, mach es lieber schlicht und stark statt kreativ und chaotisch.

    Eine gute Bewerbung braucht keine Showeffekte, sie braucht eine klare Botschaft.

    Ein sauber strukturierter Lebenslauf in einem schlichten Layout wirkt deutlich professioneller als eine überdesignte Vorlage, die mehr über das Template sagt als über dich.

    Oder anders gesagt:

    Du musst nicht mit Canva auffallen.
    Du solltest mit deiner Eignung überzeugen.

    Weniger Design, mehr Wirkung

    In meinem Onlinekurs „Einfach Bewerben“ zeige ich dir deshalb nicht, wie du mit möglichst viel Design Eindruck schindest.

    Stattdessen bekommst du eine professionelle Word-Vorlage, die klar, reduziert und auf den deutschen Bewerbungsmarkt abgestimmt ist.

    So musst du dich nicht erst mit Farben, Kästchen und Spielereien aufhalten, sondern kannst dich auf das konzentrieren, was wirklich über Einladungen entscheidet: deine starken Inhalte.

    Keine Lust mehr auf Stillstand im Job?

    Fühlst du dich aktuell eher wie ein Rennwagen im Stau? Du leistest viel, aber die echte Wertschätzung und der nächste Karriereschritt bleiben aus?

    Sich alleine durchzukämpfen ist mühsam. Finde in nur 2 Minuten heraus, wo du gerade wirklich stehst und warum du unter deinen Möglichkeiten bleibst. Mein Job-Check gibt dir die Klarheit, die du für deinen nächsten Schritt brauchst.

    Mach jetzt den Test und hol dir deinen individuellen Fahrplan für mehr Sichtbarkeit und Erfolg.

    JETZT KOSTENLOS ZUM JOB-CHECK
    Volker Klärchen

    Hallo, ich bin Volker Klärchen

    ... und ja, ich heiße wirklich so.

    Mein Ziel:

    Dich auf dem Weg zu einem Job zu begleiten, der dich wirklich wertschätzt.

    In meiner Community sorge ich dafür, dass du nicht nur bessere Unterlagen hast, sondern auch wieder an dich selbst glaubst.

    Mehr über mich
    Vertrag widerrufen
    Nach oben scrollen
    Cookie Consent mit Real Cookie Banner