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Bin ich zu alt, um mich zu bewerben?

Erfolgsgeschichten, die Mut machen

„Bin ich nicht langsam zu alt, um mich zu bewerben?“ Geistert dieser Gedanke dir auch schon durch den Kopf? Deswegen habe ich das neulich in meinem Newsletter zum Thema gemacht, um mit Mythen und Vorurteilen aufzuräumen.

Die vielen E-Mails, die ich daraufhin von Lesern erhalten habe, zeigen mir, wie relevant und lebensnah diese Diskussion ist.

Bin ich zu alt um mich zu bewerben?

Ganz besonders habe ich mich über persönliche Geschichten gefreut, die mir geschickt wurden. Sie sind lebende Beweise dafür, dass das Alter kein Hindernis für berufliche Veränderungen ist.

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Eine dieser Geschichten möchte ich mit dir teilen.

Annettes Geschichte

Annette konnte es nicht fassen, als sie die üblen Neuigkeiten erfuhr: Der Standort ihrer langjährigen Firma wurde geschlossen, und damit musste ein neuer Job her – mit 61 Jahren.

Doch Annette ist Hanseatin, und so sagte sie sich selbst: „Wat mutt, dat mutt.“

Unter anderem hat sie auch an Workshops von mir teilgenommen und dabei wertvolle Werkzeuge und Strategien gelernt, mit denen sie sich dann an ihre Bewerbungen machte.

Und das mit Erfolg: „Nur eine Bewerbung geschrieben. Und bäm: ich hatte den Job!“

Innerhalb von nur drei Tagen erhielt sie eine Zusage.

Heute ist sie nicht nur glücklich in ihrer Position, sondern wird sogar gefragt, ob sie nicht über das Rentenalter hinaus weiterarbeiten möchte. Weil das Unternehmen ganz genau weiß, was es an ihr hat.

Nur ein Zufall?

Hätte Annette auf ihr Umfeld und das Internet gehört, dann hätte sie vielleicht gleich aufgegeben. Denn die Welt ist voll von Menschen, die dir einreden wollen: los, du musst jetzt Angst haben! Das wird doch sowieso nichts mehr!

Doch was Annette erlebt hat, ist nicht mehr untypisch. Ihre Geschichte ist ein klares Beispiel dafür, dass der Fachkräftemangel und die wachsende Wertschätzung von Erfahrung das Blatt zugunsten älterer Bewerber gewendet haben.

Annettes Erlebnis ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Es ist ein Aufruf an uns alle, die gängigen Mythen rund um das Alter und die Beschäftigungsfähigkeit zu hinterfragen und neu zu denken.

Und ganz nebenbei zeigt es auch, dass Arbeit nicht nur eine Notwendigkeit sein muss, sondern auch etwas, an dem man Freude und Erfüllung verspüren kann - unabhängig vom Alter.  

Bernds Erfahrung

Bernd kennt das Thema noch aus einer ganz anderen Perspektive: Er arbeitet im Jobcenter und lernt noch mehr Bewerber kennen als ich.

„Vor etwa zehn Jahren gab es das Projekt ‚50plus‘ vom Jobcenter“, erzählt Bernd. Eine Initiative, bei der vor allem Bewerber mit viel Berufserfahrung gefördert werden sollten.

Er hat intensiv an diesem Projekt mitgearbeitet und erlebt, was für einen Unterschied diese Unterstützung bei den Menschen ausgemacht hat: „Wir hatten Zeit für Gespräche, nur eine bestimmte Zahl von 200 Kunden pro Berater und viel Geld für Qualifizierung.“

Wen wundert es dann, dass auch hier das Ergebnis eindeutig war: „Die Vermittlungszahlen sind extrem hoch gewesen.“

Birgits Sichtweise

Birgit sieht die ganze Sache inzwischen sogar mit Humor: „Herrlich, wenn Menschen in unserer Zeit glauben, sie sind zu alt. Dann lach ich jedes Mal.“

Sie hat auch längst erkannt, dass die Zeiten sich verändert haben. Dass die Fachkräftekrise eine Tür für alle Altersgruppen geöffnet hat. „Und deswegen haben wir alle eine Chance, und wir haben das Potenzial, das die Youngsters noch lange nicht bieten!“

Ihr kurzer, pragmatischer Rat an alle erfahrenen Bewerber: „Los!“

Meine Tipps

Als Karriereberater sehe ich täglich, wie Menschen über 50 nicht nur den Arbeitsmarkt bereichern, sondern auch in neuen Rollen aufblühen.

Für sie ist das Berufsleben noch lange nicht zu Ende, in manchen Fällen fängt es gerade erst richtig an

Hier sind drei meiner Lieblingstipps, die ich älteren Bewerbern immer wieder gerne mit auf den Weg gebe:

  1. Sei dir deiner Erfahrung bewusst

    Ältere Bewerber bringen eine Tiefe an Wissen, die man nirgendwo kaufen oder in einem Seminar beigebracht bekommen kann. Echte Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Genau darauf solltest du in deinen Unterlagen und im Vorstellungsgespräch setzen.

  2. Bleibe technologisch am Ball

    Die Welt verändert sich schnell, und es ist wichtig, dass du deine digitalen Fähigkeiten auf dem neuesten Stand hältst. Keine Sorge, du musst nicht alles können! Aber dank YouTube und Co kannst du heute schnell einen Einblick in die modernsten Techniken gewinnen.

  3. Deine Motivation zeigen

    Unternehmen suchen nach Mitarbeitern, die sich anpassen und weiterentwickeln können. Behaupte nicht nur, dass du weiterhin flexibel bist und Spaß daran hast, Neues kennenzulernen – zeige es.

Wir leben in einer Zeit, in der das Alter zunehmend als Zahl verstanden wird und weniger als Begrenzung unserer Fähigkeiten oder Möglichkeiten. Die Geschichten von Annette, Bernd und Birgit sowie die vielfältigen Erfahrungen meiner Kunden zeigen, dass es für berufliche Veränderungen und Erfolge kein „zu alt“ gibt.

Lass dich von veralteten Stereotypen nicht entmutigen. Gerne kannst du dir auch bei mir persönlich die Unterstützung holen, die du brauchst. Ich bin für dich da.

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